1. Leistungsumfang
Welche Plattformen, wie viele Beiträge pro Monat, welche Formate, und ist Anzeigenbetreuung enthalten? Ein vager Umfang wird später zu "das war nicht im Paket".
2. Konto- und Dateneigentum
Social-Media-Konten, Werbekonten, Pixel und Analytics-Daten sollten immer auf Ihren Namen laufen. Die Agentur sollte nur berechtigter Nutzer sein.
3. Content und Nutzungsrechte
Wem gehören die produzierten Fotos, Videos und Texte? Dürfen Sie sie nach Vertragsende weiter nutzen?
4. Freigabeprozess
Wird Content vor der Veröffentlichung zur Freigabe vorgelegt, und wie viele Tage haben Sie dafür?
5. Werbebudget
Ist das Werbebudget im Honorar enthalten oder separat? Wer bezahlt die Plattformen, und nimmt die Agentur eine Provision?
6. Reporting
Häufigkeit und Inhalt der Berichte sollten schriftlich stehen, idealerweise Anfragen, Kosten pro Kunde und Umsatz statt Likes.
7. Zahlung und Rechnung
In unserem Modell wird der erste Monat im Voraus bezahlt, danach monatlich mit Bericht abgerechnet. Zahlungstermine und Verzugsregeln sollten klar sein.
8. Laufzeit und Kündigung
Gibt es eine Mindestlaufzeit? Welche Kündigungsfrist gilt, und wie werden Konten am Ende übergeben?
9. Vertraulichkeit und personenbezogene Daten
Greift die Agentur auf Kundendaten zu, müssen ihre Pflichten als Auftragsverarbeiter nach DSGVO in einem Auftragsverarbeitungsvertrag geregelt sein.
10. Ansprechpartner
Wer ist Ihr Projektleiter, und über welchen Kanal und zu welchen Zeiten ist er erreichbar?
Häufige Fragen
Wem sollten die Social-Media-Konten gehören?
Immer Ihnen. Die Agentur sollte als berechtigter Nutzer hinzugefügt werden, nie als Eigentümer.
Wie lang sollte ein Social-Media-Vertrag laufen?
Monatlich kündbar mit klarer Frist ist fair. Planen Sie mindestens drei Monate ein, um Ergebnisse zu sehen.